Geschichte des Palastes

Nur ein paar Kilometer von Breslau enfernt versteckt sich eine vortreffliche Perle der wunderschönsten Architektur und Natur, die einem den Atem verschlägt. Von alten Bäumen umgeben, im Herzen eines malerischen Golfplatzes lokalisiert steht da unser Brzeźno Palast.

Brzeźno ist ein kleiner Ort am Bach gelegen, genauer gesagt an einem Zufluss des nahe gelegenen Flusses namens Barycz mit den Milickie Teichen, die im 13. Jahrhundert errichtet worden sind, und jetzt das Barycz Tale bereichern.

Wie die archäologischen Funde beweisen, stammen die ersten Siedlungen in diesem Gebiet aus der Jungsteinzeit (4200-1700 v. Chr.), aber es gibt da auch Spuren der Besiedlung und Friedhöfe der Lausitzer Kultur stammend aus der Bronzezeit. In diesem Gebiet lässt sich auch Einflüsse der Hallstattkultur aus der Eisenzeit (1000-400 v. Chr.) und des Römischen Reiches feststellen (0-375 u.Z.). An zwei Stellen fanden Forscher auch mittelalterliche Siedlungen (10. – 13. Jahrhundert). Die erste historische Erwähnung des Bresna Dorfes stammt jedoch aus dem Jahr 1204. Im Dokument ausgestellt von Herzog Heinrich IV dem Gerechten im Jahre 1288 gibt es ein Dorf Bresin. Dann, in den Frühdrucken des Herzogs Konrad von Wohlau (des letzten Herzogs aus der Oleśnica Linie der Piasten Dynastie) von 1487 ist ein Verweis auf ein Gut mit einem großen Wohnhaus zu finden. Es ist fast sicher, hier steht jetzt unser Palast. Als 1492 Herzog Konrad ohne Erben starb, endete die Regierungszeit der Polnischen Piasten Dynastie im nördlichen Teil von Niederschlesien. Die Herzogtümer von Oleśnica und Wohlau wurden zusammen mit Brzeźno ein Lehen des Tschechischen Königreiches, und seit dem 17. Jahrhundert befanden sie sich vor allem in germanischen Händen.

Ursprünglich gehörte das Dorf zu der höchst einflussreichen Familie von Kospoth, die zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert eine ganze Vielzahl von Ländereien in Niederschlesien besaß. Wahrscheinlich haben sie hier eine enorme adlige Residenz bauen lassen. Heute steht da unser Palast. Die ersten Verweise auf das Objekt kommen aus dem Jahre 1886. Ein paar Jahre später, als das neue Jahrhundert kam, wurde das Herrenhaus Eigentum eines Adligen Artur von Zastrow, der den Palast wieder aufbauen ließ und ihm das heutige Antlitz gab.

Der Palast selbst erlitt ein recht wechselvolles Schicksal. Wie die Historiker glauben, wurde das heutige Gebäude auf den Fundamenten aus dem 16. oder 17. Jahrhundert errichtet (auch das Ende des 15. Jahrhunderts nicht ausgeschlossen). Die alten Fundamente können noch im Keller gefunden werden. Das Palais und der Park um es herum kommen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Vermutlich ist das Gebäude von heute das Dritte auf den gleichen Grundmauern gebaut. 1913 wurden große Renovierungen vorgenommen. Seit dieser Zeit hatte sich der Palast nicht verändert. Zum Glück hatte der Krieg nicht viel Böses dem Palast getan, obwohl die sowjetischen Soldaten ihn vollständig geplündert haben, wenn der Krieg langsam zu Ende war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gelände zu dem Staatlichen Landwirtschaftlichen Betrieb (PGR), der hier bis ca. 1990 funktionierte. Leider waren die folgenden Jahre dem Objekt nicht sehr kulant, denn es bald in bittere Armut geraten ist.

Die Architektur unseres Palastes entspricht dem modernistischen Stil, doch im Inneren überrascht sie mit einer enormen Sorge für Details. Die Gemächer sind wirklich voll von Elementen direkt aus dem 19. Jahrhundert. Was nennenswert ist, wurden sowohl der Palast als auch der 200 Jahre alte Park um ihn herum zu den durch das Recht offiziell geschützten Denkmälern.

Im November 1999 hat der Palast letztendlich seine Inhaber und Pflegepersonen gefunden, die für den Ort bis heute verantwortlich bleiben. Dank ihrer enormen Bemühungen ist der Ort restauriert worden. Sein Glanz aus den guten alten Zeiten war letztendlich zurück. Der Brzeźno Palast wurde renoviert, mit historischen Möbeln ausgestattet und in einem wahrhaft edlen Stil der Vergangenheit eingerichtet. Der Park um das Palais herum, gepflegt und charmant, verführt seine Gäste mit Teichen und ca. 3,5 ha eines natürlichen Waldes. Hier finden Sie den malerischen Teich mit dem bekannten 18. Loch des Golfplatzes Gradi sowie viele alte und stolze Bäume, darunter: Stieleiche, Rotbuche, Scharlach-Eiche, gemeine Esche und Winterlinde. Die meisten von ihnen sind über 200 Jahre alt.

Der Brzeźno Palast liegt am nördlichen Rand der Trzebnickie Hügel (Land der Zisterzienser,  berühmt für die Weintraditionen und Kurorte aus dem 19. Jahrhundert), im Urstromtal des Oder Flusses mit Königreich von Fauna und Flora. Eine Perle, in der Tat. Es ist kein Wunder, dass er dann solch eine Popularität sowohl unter den Gästen aus Breslau und anderen Regionen Polens, als auch der ganzen Welt genießt. Gibt es doch eine andere Stelle so mit Fröhlichkeit, Ruhe und Frieden gefüllt, so voller Natur, köstlicher Küche, frischer Luft und Attraktionen aller Art. Sie finden hier ein komfortables Hotel, Konferenzräume, ein Restaurant, einen 18-Loch-Golfplatz (GRADI GOLF CLUB), eine 6-Loch-Akademie, Tennisplätze sowie ein Spa offiziell anerkannt als Kurort.

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