„Kleines Paradies“ bei Breslau
Schlosshotel Groß Breesen/Brzeźno lädt ein

Unweit von Breslau und Trebnitz/Trebnica versteckt sich auf dem Lande inmitten der Natur ein entzückendes Schlosshotel mit einer beeindruckenden Architektur und gepflegten Parkanlagen. Von alten Bäumen umgeben, bereitet das im Herzen eines malerischen Golfplatzes an einem Bach gelegene und im neuen Glanz erstrahlende Schloss dem Besucher wie in früheren Zeiten vor dem Niedergang seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts einen unvergesslichen Anblick.

Natur und Architektur

Groß Breesen/Brzeźno ist ein kleiner, idyllischer Ort im Norden des Kreises Trebnitz, oberhalb des Katzengebirges und des Kurortes Obernigk in der Gemeinde Prausnitz/Prusice. An einem Bach gelegen, der einige Kilometer weiter in die Bartsch/Barycz mündet. Das Bartsch-Tal gilt schon immer mit seiner faszinierenden Wald-, Wiesen- und Wasserlandschaft mit einer heute unter Naturschutz stehenden und von einer besonderen Artenvielfalt geprägten Vogelwelt als eine der reizvollsten Gegenden östlich der Oder. In den seit dem 13. Jahrhundert angelegten Militscher Teichen befindet sich damals wie heute eine europaweit führende Karpfenzucht. Dabei kann diese schlesische Gegend auf eine uralte Siedlungsgeschichte Schlesiens zurückblicken. Die Archäologen konnten hier schon erste menschliche Spuren aus der Jungsteinzeit (4200-1700 v. Chr.) nachweisen. Weitere starke Zeugnisse früher Besiedlung wie zum Beispiel Friedhöfe

stammen aus der Bronzezeit. In diesem Gebiet lassen sich auch Einflüsse der Hallstattkultur aus der Eisenzeit (1000- 400 v. Chr.) und des Römischen Reiches feststellen (0-375 u.Z.) aufzeigen. An zwei Stellen fanden Forscher auch mittelalterliche Siedlungen (10.-13. Jahrhundert).

Wechselvolle Baugeschichte

Die erste historische Erwähnung des Dorfes Groß Breesen/ Brzeźno stammt jedoch aus dem Jahr 1204. In einem von Herzog Heinrich IV. ausgestellten Dokument aus dem  Jahre 1288 wird ein Dorf Bresin erwähnt. Dann, in den Frühdrucken des Herzogs Konrad von Wohlau (des letzten Herzogs aus der Oles/Oleśnica-Linie der Piasten-Dynastie) von 1487 ist ein Verweis auf ein Gut mit einem großen Wohnhaus zu finden. Dies wird als erster Hinweis auf das heutige Schlossgebäude gewertet. Als 1492 Herzog Konrad ohne Erben starb, endete die Regierungszeit der Polnischen Piasten – Dynastie im nördlichen Teil von Niederschlesien. Die Herzogtümer von Oels und Wohlau wurden zusammen mit Groß Breesen ein Lehen der damals in Prag regierenden Luxemburger. Ursprünglich gehörte das Dorf der einflussreichen Adelsfamilie von Kospoth, die aus Thüringen nach Schlesien kam und dort zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert mehrere große Güter besaß. Man geht davon aus, dass się auch in Groß Breesen einen Vorgängerbau des heute wieder mit neuem Leben erfüllten Adelssitzes errichtet haben. Die ersten Verweise auf das Baudenkmal kommen aus dem Jahre 1886. Um die Wende zum 19. Jahrhundert wurde dasHerrenhaus Eigentum des Adligen Artur von Zastrow, der dem Gebäude, das zuvor auf eine recht wechselvolle Baugeschichte zurückblickt, das heutige Antlitz gab. Wie die Historiker annehmen, wurde das heutige Herrenhaus als drittes Gebäude auf Fundamenten aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, eventuell sogar von Ende des 15. Jahrhunderts, errichtet. Fragmente dieser alten Fundamente sind noch im Keller zu sehen. Seit den großen Umbauten unter Artur von Zastrow bis zum Jahre 1913 blieb das Herrenhaus unverändert. Obwohl sowjetische Soldaten das Herrenhaus zum Ende des Zweiten Weltkrieges vollständig geplündert haben, kam es nicht zu größeren baulichen Schäden. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung der angestammten deutschen Bevölkerung gehörte das Gelände zu Sowjetzeiten dem Staatlichen Landwirtschaftlichen Betrieb (PGR), der hier bis ca. 1990 funktionierte. Es folgten Jahre der Vernachlässigung, die an dem Baudenkmal nicht spurlos vorübergingen.

Erst 1999 kam die Rettung

Erst November 1999 kam die Rettung als die heutigen Besitzer das vernachlässigte Herrenhaus erwarben. Dank ihrer enormen Bemühungen ist der Ort in den vergangenen Jahren vorbildlich restauriert worden. Längst ist der Glanz aus guten alten Zeiten zurückgekehrt. Das sanierte Herrenhaus wurde mit historischen Möbeln ausgestattet, wobei man sich bemüht hat, den historischen Flair und das alte edle Ambiente vergangener Pracht wiederzugewinnen.

Gleiches gilt für den Schlosspark der die Gäste mit seinen Teichen, Wiesen und einigen Hektar natürlichen Waldes zum erholsamen Flanieren einlädt. Hier befindet sich zum Beispiel der malerische Teich mit dem bekannten 18. Loch des Golfplatzes Gradi sowie viele alte und stolze Bäume wie Stieleichen, Rotbuchen, Scharlach-Eichen, Gemeine Eschen und Winterlinden. Die meisten von ihnen sind über 200 Jahre alt. Außen gefällt die modernistische Architektur des Schlosses und im Inneren überrascht das enorme Bemühen um Details. So sind die komfortablen Gästezimmer reichlich mit Mobilar aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet. Sowohl das Schloss wie auch die 200 Jahre alte Parklandschaft stehen heute unter Denkmalschutz.

Golf, Tennis, SPA und mehr

Dieses Ruhe, Komfort und Freude ausstrahlende „kleine Paradies“ im ländlichen Groß Breesen nahe der pulsierenden schlesischen Metropole Breslau zieht inzwischen Gäste aus ganz Polen, Deutschland und ganz Europa an. Dabei knüpft auch die hervorragende Gastronomie an Kurortund Weintraditionen an, die es in der Zisterzienser-Region um Trebnitz schon im 19. Jahrhundert gegeben hat. Es wird eine gesunde, regionale, köstliche Küche nach traditionellen Rezepten geboten. Darüber hinaus schätzen die Gäste die Ruhe und Schönheit der Natur, die frische Luft und viele weitere Attraktionen. Denn das komfortable Schlosshotel mit Park, Konferenzräumen und Restaurant bietet einen 18-Loch-Golfplatz (GRADI GOLF CLUB), eine 6-Loch – Akademie, Tennisplätze sowie ein Sane per Aqua-Zone mit Heimbad-Prädikat. Denn im Wellness-Bereich können die Gäste die wohltuende Wirkung von Himalayasalz genießen, in den Salzsaunen und Salzgrotten entspannen. Weiter werden zahlreiche Massagen und kosmetische Anwendungen sowie Bier-, Wein- und Milchbäder angeboten.

Ideal für Familien- und Betriebsfeiern

In dem komfortablen Schlosshotel stehen 40 Einzel-, Doppel-, Dreibett- und Vierbettzimmer sowie exklusive Appartements zur Verfügung, insgesamt rund 100 Übernachtungsplätze Groß Breesen werden Konferenzen und andere Veranstaltungen familiärer Art wie Hochzeiten, Jubiläen, Tauf- oder Kommunionfeiern organisiert, wobei letztere im Sommer und Frühling oft unter freiem Himmel stattfinden. Den Gästen stehen ein aus zwei klimatisierten Sälen für bis zu 70 Personen fassendes Schlossrestaurant, ein Klubrestaurant und eine Bar im Schlosskeller zur Verfügung.

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